Soundinstallation Sustained Vacillation – Responsive System (Spore Initiative 2025/26)
Die immersive Installation Zwischen Tür und Zukunft nimmt diese Fragen als Ausgangspunkt, um einen Raum des Nachdenkens innerhalb immer tiefer werdender gesellschaftlicher Gräben zu schaffen.
Die Installation greift hochaktuelle Themen rund um Migration, Asyl und gesellschaftliche Spaltung auf und lädt Besucher*innen dazu ein, sich eine Zukunft vorzustellen, die imstande ist, mehr abzubilden, als nur die Frage nach dem Bleiben oder Gehen. Die Stimmen derer, die Rassismus und/oder Antisemitismus in Deutschland am eigenen Leib erfahren, dienen hierbei als roter Faden und ermöglichen ein Andersdenken gängiger Narrative über Zugehörigkeit und Perspektive.
Den Impuls für die Installation gaben die Reflektionen der sieben Teilnehmer*innen des Curatorial Labs, die versuchten anhand somatischer und künstlerischer Praktiken unterschiedliche Zukunftsszenarien zu entwerfen. Empfindungen von Nähe, Mehrdeutigkeit und Sehnsucht, die nun in der Installation als Fragmente widerhallen, sprießen aus den zahlreichen Gesprächen, Bewegungen und Geräuschen hervor, die über die Dauer des Labs hinweg zusammengetragen wurden.
In Kim Diana Vu’s interaktiver Soundinstallation Sustained Vacillation – Responsive System wird die körperliche Präsenz von Besucher*innen zum Angelpunkt einer sich ständig verändernden Klanglandschaft. Jeder Körper, jede Geste und jedes Innehalten werden hier zu Bausteinen einer unvorhersehbaren und unwiederholbaren Partitur. Die Nähe eines einzigen Körpers genügt, um den Raum mit sich überlagernden Klangkonstruktionen zu erfüllen. Ein Wechselspiel sanfter Harmonien und rauer Dissonanzen lässt erahnen, dass Gefühle von Zugehörigkeit und Unsicherheit manchmal gleich einem Mehrklang in ein und demselben Moment auftreten können.
Arin Ismails Arbeit Repeat transportiert dieses Klangerlebnis auf eine visuelle Ebene. Fragmentarische, gar verzerrte Bilder stoßen auf ruhige und kontemplative Aufnahmen des Wassers – ein visuelles Tauziehen zwischen Intimität und Überwältigung stellt Besucher*innen ihre eigene Ambivalenz gegenüber. Räumlich verteilte Projektionen spielen mit der Wahrnehmung von Nähe und Distanz und regen dazu an, sich nicht lediglich auf den ersten Eindruck zu verlassen.
Hugging
Hugging is a four-piece band, creating experimental, boundary-pushing heavy music inspired by folklores, linguistic varieties, food and hugs.
With their upcoming single release of “Have You Ever” from the recently recorded debut album “Life was all silence”, Hugging will be performing live in Germany and across Europe in 2026.
BIPOC musicians and artists are still severely underrepresented in music and art scenes. They are underappreciated by labels, broadcasters and booking agents, both in terms of recognition and financially. Historically, genres such as rock and punk have been associated with white British and North American acts. This narrative actively concealed the genres’ original Black origins. Although Black people invented rock and roll, BIPOC artists in this scene are either comparatively less well known or invisible, as the audience doesn’t know or acknowledge that they are BIPOC.
To counteract this discrepancy and give a diverse artist community its rightful space, DECOLONOIZE, a Berlin collective of BIPOC musicians and music lovers, organises concerts and events in the old punk way: From the scene – For the scene.
Kim Vu is a founding member of DECOLONOIZE and serves on the board of the association. Within the collective, Kim curates events and develops funding applications to sustain and expand its activities.
Space Between / APAL Amnasia 2023 / Ghaliz Filkhair Haris, Naari, Kim VU @Berliner Ringtheater
Final presentation developed during the APAL Amnasia residency and performed at Berliner Ringtheater. The work was created collaboratively with Ghaliz Filkhair Haris and Naari.
Artist Profile — De:code (2023)
A feature exploring artistic practice, political context, and personal background.